Die perfekte Rechtsform für Amazon FBA?

Rechtsform für Amazon FBA

Der Aufbau einer eigenen Marke auf Amazon ist aktuell ein sehr heißes Thema und die Möglichkeiten in diesem Bereich sind enorm. Auch Hendrik hat seine Eigenmarke AMRAP Fitness durch Amazon aufgebaut und kennt das große Potential dieser Plattform.

Doch welche Rechtsform ist für dich als angehender Amazon-Händler und Markengründer eigentlich geeignet?

In Sachen Rechtsform gibt es scheinbar unendlich viele Möglichkeiten und es fällt einem oft schwer einen Überblick zu bekommen und hält vom Gründen ab. Aus diesem Grund gebe ich dir in diesem Artikel eine kurze Zusammenfassung mit allem, was du wissen musst, um die richtige Rechtsform für deine erste große Amazon-Marke zu finden.

Die erste und für die meisten irrelevanteste Möglichkeit ist es, als Kleinunternehmer zu starten. Als Kleinunternehmern giltst du solange du einen Umsatz von weniger als 17.500 Euro im Jahr erwirtschaftest.

Der Vorteil ist zwar, dass du bei dieser Rechtsform keine Umsatzsteuern zahlen musst. Allerdings ist ein Umsatz von 17.500 Euro für jeden ambitionierten Unternehmer keine Zielgröße und deshalb möchte ich eigentlich auch gar nicht mehr weiter auf diese Möglichkeit eingehen.

Eine der bekanntesten Rechtsformen die auch mit ambitionierten Zielen in Frage kommt, ist die Einzelunternehmerrechtsform. Diese lässt sich sehr schnell gründen und du kannst im Grunde noch an dem Tag starten, an dem du dich dazu entscheidest zu gründen.

Auf den Gründungsprozess selbst will ich aber gar nicht eingehen, da ich schon ein Video dazu gemacht habe, welches du HIER findest.

Vorteile des Einzelunternehmens

Das Einzelunternehmen bildet dich als Person ab und ist im Grunde einfach nur dein Vehikel, um gewerblich Dinge zu verkaufen. Es wird also im Grunde nichts Neues erschaffen, was sowohl einen Vorteil als auch einen Nachteil darstellt.

Der Vorteil ist, dass du keine Gewerbesteuer zahlen musst, solange du weniger als 24.500 Euro Gewinn im Jahr verdienst. Das ist also der Freibetrag der Privatpersonen zur Verfügung steht und diesen gibt es bei anderen Rechtsformen nicht.

Dieser Vorteil macht ca. 16,5% vom Gewinn aus, wobei das wiederum immer davon abhängt, wie hoch der Gewerbesteuerhebesatz in deiner Region ist. In strukturschwachen Regionen ist das ganze immer etwas niedriger-einfach um neue Unternehmen anzulocken. In strukturstarken Regionen wie z.B. Frankfurt, München, Hamburg oder Berlin hingegen ist dieser natürlich entsprechend hoch.

Als Daumenregel kannst du dir aber merken, dass die Gewerbesteuer in der Regel bei etwa 15-16% des Gewinnes liegt.

Ein weiterer Vorteil ist der geringe Buchhaltungsaufwand, den sowohl die Rechtsform des Kleinunternehmers als auch die Rechtsform des Einzelunternehmens mit sich bringen.
Man muss bei einem Einzelunternehmen nämlich lediglich eine Einnahmenüberschussrechnung erstellen: Du nimmst also alle Einnahmen, die du hattest – summierst also einfach alle deine Rechnungen, die du innerhalb des Jahres ausgestellt hast. Von dieser Summe ziehst du die Umsatzsteuer ab und schlussendlich rechnest du all deine Kosten ab, also beispielsweise Marketingkosten, Kosten für irgendwelche Tools, die Kosten für den Einkauf der Produkte usw.

Das ist ziemlich einfach und kostet im Vergleich zu anderen Formen auch nicht viel Geld.

Fachlich gesehen musst du nämlich nur eine einfache Buchhaltung machen, während man sonst bei anderen Rechtsformen eine doppelte Buchhaltung machen muss. Das zu erklären ist ein bisschen kompliziert und an dieser Stelle nicht wichtig. Du kannst dir aber einfach merken, dass die einfache Buchhaltung einfacher ist als die doppelte.

Doch natürlich hat auch die Rechtsform des Einzelunternehmens seine Schattenseiten.

Nachteile des Einzelunternehmens

Ohne die Rechtsform zu ändern kannst du beispielsweise keinen zweiten, dritten oder vierten Gesellschafter herbeiholen – auch nicht, wenn du das Unternehmen verkaufst. Gehen wir bspw. davon aus, dass du nach ein paar Jahren eine sehr starke Marke mit Online Shop und verschiedensten Vertriebskanälen aufgebaut hast. Schließlich entscheidest du dich nach Thailand zu ziehen und mit Kokosnüssen an den Strand zu legen. Deshalb versuchst du deine Marke zu verkaufen. Doch genau das ist mit dem Einzelunternehmen sehr schwierig.

Denn du könntest zwar deinen Markennamen verkaufen oder auch deinen Shop doch wenn du beispielsweise bei Produkten noch Garantien ausständig hast. Dann bist du dafür immer noch die Ansprechperson. Das liegt einfach daran, dass das Einzelunternehmen es dir ja nur ermöglicht unter deinem Namen gewerblich zu verkaufen aber eben nur unter deinem Namen.

Du wärst also auch nach Verkauf noch immer nicht vollständig aus der Geschichte raus.

Steuern: ein großer Nachteil des Einzelunternehmens

Auch steuerlich ist das bei Anstreben eines Verkaufs oder auch nur beim Inbetrachtziehen dessen sehr unvorteilhaft. Gerade bei einem höheren Kaufpreis zahlt man mit einem Einzelunternehmen nämlich sehr hohe Steuern.

Grundsätzlich ist diese Rechtsform- vor allem wenn man mehr verdient- steuerlich sehr unvorteilhaft. Der Gewinn des Einzelunternehmens wird nämlich ganz normal wie Einkommen besteuert und dementsprechend schnell muss man den Höchststeuersatz zahlen.

Wie gesagt, wird also alles, was ihr im Einzelunternehmen erwirtschaftet auf das private Einkommen und damit die eigene Einkommensteuer angerechnet.

Und nur zur Vorstellung: Bei ungefähr hunderttausend Gewinn im Jahr – was ich für sehr realistisch halte und mit 3-4 gut laufenden Produkten auf jeden Fall möglich, ist zahlt ihr ca. 38% Steuern.

Schon ab 55.000 Euro Gewinn überschreitet der Steuersatz nämlich 31% was der höchste Steuersatz bei Kapitalgesellschaften ist, auf die ich später noch eingehen werde. Ab einem Gewinn von 55.000 Euro hast du also als Einzelunternehmer einen Steuernachteil gegenüber anderen Gesellschaftsformen.

Du musst allerdings berücksichtigen, dass da noch keine Strukturkosten oder Sonstiges mit eingerechnet sind. Denn die Kosten wie Buchhaltung und Gründung sind bei anderen Gesellschaften wie einer Kapitalgesellschaft viel höher. Deshalb lohnt es sich wohl erst ab einem Gewinn von 60.000-65.000 Euro in eine Kapitalgesellschaft überzugehen. Das ist aber nur eine Daumenregel, da das auch immer noch davon abhängt wie viel der jeweilige Gründer neben seinem Einzelunternehmen noch verdient. Nehmen wir beispielsweise an, dass du schon mit deinen anderen Tätigkeiten so viel verdienst, dass du den Höchststeuersatz zahlen musst. In diesem Fall musst du mit dem Gewinn bei deinem Einzelunternehmen – egal wie hoch dieser ist- den Höchststeuersatz zahlen.

Wenn ihr schon ein Einzelunternehmen habt und einen Umsatz in dieser Höhe erwirtschaftet, solltet ihr euch auf jeden Fall bei einem Steuerberater informieren, ob nicht ein Übergang in eine Kapitalgesellschaft sinnvoll wäre.

Die Privathaftung – ein großes Risiko

Ein wichtiges Risiko ist dann schließlich noch das Haftungsrisiko: Du haftest nämlich als Einzelunternehmer zu hundert Prozent mit deinem Privatvermögen. Wenn du also- aus welchen Gründen auch immer- insolvent gehst, was ja selbst vielen der besten Unternehmer schon passiert ist, dann rutscht du selbst mit dem Unternehmen in die Privatinsolvenz.

Alle Gläubiger- also die Leute denen du als Einzelunternehmen Geld schuldest- können auf dein Privatvermögen zugreifen. Sie haben also das Recht dein Auto, dein Bankkonto oder auch dein Haus einzuziehen.
Aber nicht nur Schulden sondern auch Strafzahlungen wegen den Produkten oder Ähnliches können in die Zahlungsunfähigkeit führen.

Beispielsweise ist es so, dass die Person oder das Unternehmen, welches Produkte aus dem Ausland das erste Mal in die EU einschleust als Hersteller dieses Produktes gilt-und zwar auch wenn der wahre Hersteller irgendwo in China sitzt.

Das hat zur Folge dass du auch die Herstellerhaftung zu tragen hast. Du musst also immer voll hinter den Produkten stehen, welche du importierst und verkaufst. Sollte es mit den Produkten zu Problemen kommen, kann die Herstellerhaftung gerade in Kombination mit der Privathaftung nämlich ganz schön problematisch werden.

Wenn da bspw. ein Spielzeug produziert wird, welches ein schädliches Plastikteil enthält und es dann als erster in die EU einbringt, kannst du für das schädliche Teilchen haftbar gemacht werden.
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Aber es muss sich gar nicht unbedingt um etwas Schädliches handeln. Wenn ein Produkt schlecht konstruiert oder produziert wird, dann kaputt geht und sich deshalb irgendjemand verletzt, darfst du den Krankenhausaufenthalt zahlen. Und so eine Woche im Krankenhaus kostet ohne irgendeine Behandlung 3000 Euro.

So etwas möchte ich nicht unbedingt mit meinem Auto bezahlen und das solltet ihr unbedingt bedenken.
Alle Einzelunternehmer haften also mit ihrem Privatvermögen und sollten sich deshalb ganz genau darüber bewusst sein, welchen Risiken sie ausgesetzt sind.

Es gibt einige Möglichkeiten, mit denen man versuchen kann diese Risiken abzusichern wie bspw. mit einer Betriebshaftpflichtversicherung die auch eine Produkthaftpflicht inkludiert. Allerdings sind die nach meiner Erfahrung meist sehr teuer und oft sind viele Sachen ausgeschlossen, wie z.B. Giftstoffe.

Wenn ihr diese Möglichkeit dennoch in Betracht zieht, dann ist es wichtig, dass ihr euch das alles zu hundert Prozent durchlest, weil die Privathaftung im Worst-Case-Szenario wirklich fatal enden kann.

Kommen wir also noch einmal zur Zusammenfassung – Einzelunternehmen sind:

1. Schnell und günstig gegründet
2. Nicht sehr bürokratisch
3. Bis 55.000 Euro steuerlich nicht nachteilig und bis 24.500 sogar vorteilhaft
4. Sehr eng mit dem Gründer verbunden
5. Relativ risikoreich
6. Beim Verkauf oder hohen Gewinnen sehr teuer

Die Kapitalgesellschaften

Jetzt kommen wir mal von den einfach zu gründenden Einzelunternehmen zu den größeren Brocken-also den Kapitalgesellschaften.

Meiner Meinung nach gibt es zwei Kandidaten die für viele Amazonhändler oder angehende Amazonhändler in Frage kommen:

1. Unternehmergesellschaft
2. GMBH

Die Unternehmergesellschaft kurz UG ist eine gewisse Sonderform der GMBH die oft auch als Mini-GMBH oder Ein-Euro-GMBH bezeichnet wird.

Diese Sonderform gibt es seit 2008 und ist eine vom Staat geschaffene Möglichkeit, um die Selbstständigkeit mit Haftungsbeschränkung zu erleichtern.

Alle Informationen rund um die genaue UG-Gründung habe ich dir HIER in einem separaten Artikel zusammengefasst. Im Folgenden werde ich nur kurz die Vor- und Nachteile auflisten und die genauen Informationen findest du dann im genannten Artikel.

Vorteile der UG

Vorteil Nummer 1: Auch wenn du kein Geld hast, kannst du eine UG gründen, das Stammkapital muss nämlich nur einen Euro betragen.

Vorteil Nummer 2: Wenn jemand dein Unternehmen verklagt oder es insolvent geht, dann haftet es nur mit dem Stammkapital. Die Haftung ist also auf das Stammkapital beschränkt – woher auch der Name kommt.

Vorteil Nummer 3: Private Dinge im Namen des Unternehmens zu kaufen, ist bei einer UG recht kompliziert und wird in der Buchhaltung vermerkt. Das hilft vor allem Leuten die keine sehr gute Spardisziplin haben und ist vor allem gegenüber Personengesellschaften ein Vorteil.

Vorteil Nummer 4: Die Steuern der UG sind fix was bedeutet, dass du schon im Vornherein ganz genau weißt, in welcher Höhe deine Steuern prozentual ausfallen werden – egal wie hoch den Gewinn ist.

Vorteil Nummer 5: Die Gründungskosten einer UG sind im Vergleich zur GmbH recht gering.

Vorteil Nummer 6: Der Verkauf mit einer Körperschaft- also einer UG oder GmbH- ist viel einfacher, als mit einem Einzelunternehmen oder einer GBR.

Die Nachteile der UG

Nachteil Nummer 1: Die UG hat ein schlechteres Image als die GMBH.

Nachteil Nummer 2: Die Gründung mit Sacheinlagen ist im Gegensatz zur GMBH bei der UG nicht möglich.

Nachteil Nummer 3: Du musst 25% deines Gewinnes zurücklegen, bis du 25.000 Euro angespart hast und die Umwandlung zu einer GmbH möglich ist.

Nachteil Nummer 4: Während du bei einer Gewerbeanmeldung als Einzelunternehmen innerhalb von ein paar Stunden starten kannst, beträgt die Gründungdauer bei einer UG mindestens acht bis neun Werktage also knapp zwei Wochen.

Nachteil Nummer 5: Die Buchhaltung ist zeit- und kostenaufwendig und du hast eine Bilanzierungspflicht hast sowie eine Pflicht zur doppelten Buchführung.

Nachteil Nummer 6:Wenn du bei deiner Gesellschaft etwas an der Struktur oder dem Zweck ändern willst, ist das als UG recht aufwendig und muss von einem Notar beurkundet werden.

Nachteil Nummer 7: Es gibt keine Gewerbesteuerfreibetrag und musst die Gewerbesteuer immer zahlen.

Zusätzlich haben die GmbH und die UG noch den Vorteil, dass man das ganze steuerlich sehr effizient gestalten kann. Zu diesem Thema kann ich euch auf jeden Fall das Buch „Steuern steuern“ von Johann C. Köber empfehlen – ein Buch zu dem ich HIER ein Video gemacht habe.

Die GmbH

Nun kommen wir noch zur – wie ich finde – solidesten Gesellschaftsform in Deutschland und zwar der GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung).

Diese hat sehr viele der Vor- und Nachteile der UG:

Vorteile:

1. Haftungsbeschränkung

2. Fixe Steuern

3. Leichter Verkauf

Nachteile:

1.Hohe Bürokratische Kosten

2. Der Gründungsaufwand einer GmbH ist ähnlich wie der der UG und die Kosten liegen zwischen 500 und 1000 Euro je nach Region. Was dann noch dazu kommt, ist die Tatsache, dass du einen Gründungsvertrag brauchst, der bei der GmbH im Gegensatz zur UG Pflicht ist.

Das Stammkapital beträgt 25.000 Euro, was wohl der größte Unterschied zwischen den beiden Rechtsformen ist. Hier ist allerdings ganz wichtig zu sagen, dass diese 25.000 Euro nicht sofort weg sind. Viele haben die Vorstellung, dass man dieses Geld einzahlt und es dann auf dem Konto liegen lassen muss. Das stimmt allerdings nicht. Es kann gleich zum Kauf von Waren oder andere geschäftliche Handlungen genutzt werden.

Außerdem besteht die Möglichkeit bei alleiniger GmbH Gründung also der Gründung einer sogenannten Ein-Mann-GmbH mit 12.500 Euro zu starten. Im Haftungsfalle musst du aber als Privatperson die restlichen 12.500 Euro nachzahlen.

Das Image einer GmbH ist natürlich deutlich besser als das einer UG und sie ist sowohl im B2B als auch im B2C Bereich sehr gut akzeptiert und auch in anderen europäischen Ländern macht ihr damit nichts falsch.
Ansonsten ist auch noch die Sachwertgründung möglich. Was vor allem dann relevant ist, wenn man beispielsweise von einem Einzelunternehmen zu einer GmbH wechselt.

Die passende Rechtsform für deine Ausgangssituation:

Die Kleinunternehmerregelung halte ich eigentlich für wenig relevant. Lediglich wenn jemand für maximal 300 Euro im Monat etwas aufbauen will, kann er das so machen. Aber jeder, der etwas ambitionierter ist, kann das eigentlich vergessen.

In dem Fall, dass du jetzt sofort starten möchtest und dir die Zeit sehr wichtig ist und vor allem wenn du deine Produkte aus Europa beziehst ist die Einzelunternehmensrechtsform eine Möglichkeit.

Wenn du nämlich die Produkte in Europa beziehst, was bspw. gerade im Bereich Nahrung viel sinnvoller ist als Asien, dann hat natürlich der wirkliche Produzent bzw. Hersteller die Herstellerhaftung.

Du bist dir ganz sicher, dass bei deinem Produkt nichts passieren kann?

Dann schaue dir trotzdem auf jeden Fall noch einmal die Produkthaftspflichtversicherung an, diese ist in so einem Fall eine Möglichkeit.

Aber rechne dir bei dieser auch noch einmal die Kosten aus, denn es kann sein, dass es sich für die Kosten schon lohnt eine UG bzw. GmbH zu gründen.

Denn bei den Angeboten zur Produkthaftspflichtversicherung, die ich kenne, sind die Kosten auf jeden Fall so hoch, dass man mit ihnen auf jeden Fall den Zusatzaufwand einer UG oder GmbH finanzieren kann.

Wann lohnt sich eine Kapitalgesellschaft?

Die UG lohnt sich, wenn du schon weißt, dass du auf jeden Fall deinen Haus und Hof geschützt haben willst und dir die Haftungsbeschränkung wichtig ist. Auch wenn dir die klare Trennung des Privaten und Unternehmerischen vor allem im Bereich des Vermögens wichtig ist, dann ist die UG für dich geeignet. Natürlich nur, wenn du aktuell keine 12.500 bzw. 25.000 Euro zur Verfügung hast um die GmbH zu gründen.

An dieser Stelle möchte ich euch noch einmal empfehlen, dass ein Steuerberater bzw. Buchhalter sehr viel Sinn macht, gerade wenn ihr eine UG oder GmbH gründet. Als Anfänger ist es nämlich oft schwer alles zu überblicken und die euch beispielsweise auch an Dinge wie Abgabefristen usw. erinnern. Oft kann man nämlich auch gar nicht alles mit Eigenrecherche herausfinden und dann ist das sehr hilfreich.

Die GmbH ist meiner Meinung nach die Premiumlösung, wenn du sie dir leisten kannst. Wenn du also genau weißt, dass du genug Geld zur Verfügung hast und das Ganze hauptberuflich professionell mit Mitarbeitern und allem drum und dran hochziehen willst, dann kann eine GmbH sehr viel Sinn machen.
Oder auch wenn du schon ein bestehendes und gut laufendes Einzelunternehmen hast und das ganze jetzt noch ein bisschen weiter aufziehen möchtest, dann ist es sicher einmal eine Überlegung wert evtl. eine GmbH zu gründen.

Fazit – die beste Rechtsform für Amazon FBA?

Nun noch ein sehr wichtiger Hinweis: Aktuell versuchen viele Leute sich über Amazon eine Marke aufzubauen und ich kann das auch nur unterstützen, da ich finde, dass das eine tolle Möglichkeit ist. Allerdings sind diese ganzen rechtlichen Themen lediglich Mittel zum Zweck und ihr solltet es euch nicht zur Aufgabe machen das alles perfekt zu regeln.

Selbst auch wenn ihr in diesem Bereich einmal Fehler macht, lässt sich das meist sehr gut lösen. Wenn du dir diesen Artikel gut durchgelesen hast, weißt du schon mehr als ich bei der Gründung von AMRAP wusste. Damit reicht dein Wissen auf jeden Fall aus, um jetzt den Schritt der Gründung zu gehen und mit der Umsetzung zu starten.

Und jetzt heißt es einfach anfangen und verbring nicht zu viel Zeit mit diesem Papierkram, der euch nur vom Geld verdienen abhält. In diesem Sinne hoffe ich, dass ich dir weiter helfen konnte und denke immer daran: Umsatz kommt von Umsetzung.

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