Bei doks.innovation handelt es sich um ein Unternehmen, das sich als Ziel gesetzt hat, die Warenlogistik von Unternehmen digitaler und zukunftsfähiger machen. Das Highlight sind die Lagerinventurdrohnen, die die Bestandserfassung in Lagerhallen erledigen und somit mühsame Arbeit erledigen können, für die Menschen Tage brauchen würden.

Doks.innovation hat mittlerweile 30 Mitarbeiter und nutzt Robotik, Sensorik und künstliche Intelligenz, um die Bestandserfassung durchzuführen. Dies war auch der Türöffner, um viele Investoren ins Boot zu holen und das ambitionierte Projekt mitzufinanzieren.

Im Rahmen dieses Interviews spreche ich mit Benjamin Federmann – dem Mitgründer und Geschäftsführer von doks.innovation über die Gründungsgeschichte des Unternehmens, die Probleme und die Zukunft der Logistikbranche.

Welches Problem löst doks.innovation?

Logistik Doks.innovation

Doks.innovation hat sich auf die Fahne geschrieben die Probleme der Intralogistik beim Datenmanagement aller Bestandsdaten, die für den Logistiker relevant sind, zu lösen. Diese Unternehmensbeschreibung ist nicht selbsterklärend und bedarf daher der Aufschlüsselung.

Hinter den meisten großen Unternehmen, die sich um die Lagerung und den Versand von physischen Produkten kümmern, stehen Logistikunternehmen. Diese stehen vor der Herausforderung riesige Mengen an Produkten und deren Bestände in Palettenregalen von 10-12 Metern oder mehr in gigantischen Lagerhallen zu erfassen.

Wenn diese Prozesse der Bestanderfassung von Menschen durchgeführt werden, kommen neben der z.T. fehlenden Effizienz menschliche Fehler hinzu. Diese Fehler können sich trotz guter Verwaltungssysteme akkumulieren und dramatische Auswirkungen haben.

So passiert es nämlich schnell, dass die Ware nicht an dem Ort ist, an dem sie ausgeschrieben ist oder zu wenig Ware vorhanden ist. So kommt es dazu, dass Ware verkauft wird, die gar nicht im Lager vorliegt oder zu spät nachbestellt wird und durch den Leerlauf Einnahmen auf der Strecke bleiben.

Das kann für die Unternehmen schnell teuer werden. Gegen eine signifikante Vertragsbruchstrafe werden Großkunden vielleicht einmal akzeptieren, wenn sie die versprochene Ware nicht rechtzeitig erhalten. Doch spätestens beim zweiten Mal bricht der Großkunden meist die Geschäftsbeziehung ab, sodass viele Tausende Lagerplätze von einem auf dem anderen Tag leer bleiben.

Das kann für ein Unternehmen in der Logistikbranche, die ohnehin mit knappen Margen plant, der Untergang sein.

Doks.innovations Lösung

Hier kommt doks.innovation ins Spiel. Mit einer Drohne und einem Bodenroboter hilft doks.innovation den Logistikunternehmen bei der Bestanderfassung – also der Abgleichung von Sollwerten im IT-System und den realen Lagerbeständen. Die Drohne fliegt mit Leichtigkeit die riesigen Palettenregale hoch, um die Ware zu überprüfen und muss nicht in mühsamer Kleinstarbeit nachzählen, wie viel Ware vorhanden ist.

Dieses besonders in der Logistikbranche rares Datengold ist unglaublich wichtig, um sicherzustellen, dass Unternehmen nicht mit Fehlinformationen arbeiten. Nur so können die von der Logistik abhängigen Unternehmen genau planen, Ungenauigkeiten vermeiden und Prozesse optimieren.

Doks.innovation stellt sicher, dass alle generierten Daten in einem Dashboard zu zentralisiert verwaltet werden können und das Unternehmen nicht mit Falschinformationen kalkulieren muss.

Hinter doks.innovation steckt ein spannendes Unternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat eines der vielen Probleme der Logistikbranche zu lösen. Benjamin Federmanns Einschätzung zu den Problemen und Zukunftsaussichten der Logistikbranche erhältst du im Interview. Was denkst du: Welche Entwicklungen erwarten uns im Bereich der Logistik in Zukunft?

Timestamps:

[00:00]-[03:50] Intro
[03:51]-[06:00] Wer ist Benjamin Federmann?
[06:01]-[19:00] Welches Problem löst Doks.innovation?
[19:01]- [30:00] Technische Umsetzung
[30:01]-[40:00] Gründungsgeschichte
[40:01]-[46:42] Probleme der Logistikbranche
[46:43]-[54:25] Zukunftsentwicklungen
[54:26]-[58:50] Teamstruktur
[58:51] Outro

 

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