Ist dein Unternehmen von der Corona-Pandemie betroffen? Erfahre hier was du jetzt tun kannst, und welche Soforthilfen es gibt Mehr erfahren

COVID-19 hat mittlerweile nicht nur für starke Einschränkungen im Privatleben gesorgt, sondern auch viele Bereiche unserer Wirtschaft erreicht. Gerade Solo-Selbststädige, kleine und mittelständische Unternehmen sind stark von den Folgen betroffen. Auf dieser Seite informieren wir dich darüber was du tun kannst, damit dein Unternehmen die aktuelle Krise bewältigen kann.

Corona-Virus: Was Selbstständige jetzt tun können, um ihr Unternehmen zu schützen!

Inhaltsverzeichnis

1. Überblick verschaffen
2. Liquidität sichern
2.1 Geldabfluss verringern
2.1.1 Finanzamt – Stundungen & Steuervorauszahlungen
2.1.2 Sozialabgaben
2.1.3 Unnötige Kosten vermeiden
2.2 Geldzufluss stabilisieren
2.2.1 Kommunikation mit Kunden, Lieferanten & Partnern
2.2.2 Offene Forderungen sichern
3. Rechtzeitig Finanzierungsoptionen schaffen
3.1 Kreditlinie für kleine Unternehmen
3.2 Überbrückungskredite
3.2.1. Kreditvergabe durch KfW Bank
3.3 Kurzarbeitergeld
4. Entschädigungsanspruch für Selbstständige prüfen
5. Soforthilfen der Regierung & Bundesländer
5.0 Bundesweite Soforthilfe des BMWi
5.1 Baden-Württemberg
5.2 Bayern
5.3 Berlin
5.4 Brandenburg
5.5 Hamburg
5.6 Hessen
5.7 Mecklenburg-Vorpommern
5.8 Nordrhein-Westfalen
5.9 Rheinland-Pfalz
5.10 Saarland
5.11 Sachsen
5.12 Sachsen-Anhalt
5.13 Schleswig-Holstein
5.14 Thüringen
5.15 Niedersachsen

1. Überblick verschaffen

Verschaffe dir einen Überblick über alle wichtigen Kennzahlen deines Unternehmens. Du solltest dir im klaren sein

  1. Wie hoch deine Fixkosten sind
  2. Wie dein Kassenstand derzeit ist (Bankguthaben, Kassenbestände etc.)
  3. Welche offenen Forderungen es gibt
  4. Welche Verbindlichkeiten noch ausstehen
  5. Wie der Liquiditätsverlauf in der nächsten Zeit sein wird

So etwas kannst du dir selbst in einer Excel-Tabelle darstellen (Anleitung in diesem Video), oder automatisiert von einem Buchhaltungsprogramm darstellen lassen.

2. Liquidität sichern

Um die Zahlungsfähigkeit so lange wie möglich aufrecht zu erhalten hast du zwei Möglichkeiten: Entweder die Ausgaben senken, oder die Einnahmen erhöhen (bzw. auf konstantem Niveau halten).

2.1 Geldabfluss verringern

2.1.1 Finanzamt – Stundungen & Steuervorauszahlungen

Einer der größten Zahlungsabflüsse von KMUs gehen an den Fiskus. In der aktuellen Situation kannst du bereits fällige Steuerzahlungen “stunden”. Das bedeutet für normale Menschen: Die Zahlung (nach Antrag und Bewilligung!) aufschieben.

Eine weitere, noch sinnvolle Maßnahme ist die Herabsetzung von Vorauszahlungen. Bevor du wertvolle Liquidität an den Staat verschenkst beantrage bei deinem zuständigen Finanzamt die Senkung der Vorauszahlungen auf ein angemessenes Niveau.

Die Finanzbehörden wurden dazu angehalten sehr niedrige Kriterien bei der Prüfung dieser Anträge anzusetzen, und möglichst viele Unternehmen zu entlasten. Diese Chance solltest du nutzen! Falls du noch einen kompetenten Steuerberater für die Unterstützung bei diesem Schritt suchst melde dich bitte hier (Remote-Beratung ist in der Kanzlei selbstverständlich).

2.1.2 Sozialabgaben

Auch die Sozialabgaben für Mitarbeiter sind eine größere Position, die monatlich wiederkehrend sind. Solltest du Mitarbeiter haben sprich bitte mit der Agentur für Arbeit, um eine Stundung (Aufschub) für diese Verpflichtungen zu bekommen. Solltest du Kurzarbeit (siehe unten) anmelden gibt es weitere Möglichkeiten für teilweise oder vollständige Erstattung.

2.1.3 Unnötige Kosten vermeiden

Es klingt offensichtlich, aber bitte vermeide in der aktuellen Situation unnötige Ausgaben. Aktuell ist nicht absehbar wie tiefgreifend die Einschnitte in deine Branche sein werden, sodass du nur die wichtigste Dinge zur Aufrechterhaltung des Betriebs kaufen oder in Anspruch nehmen solltest.

Gleichzeitig warten auf diejenigen mit viel Liquidität viele Chancen, wie wir in diesem Video gezeigt haben.

9 Vorteile, Chancen und Möglichkeiten durch den Corona-Virus

2.2 Geldzufluss stabilisieren

2.2.1 Kommunikation mit Kunden, Lieferanten & Partnern

Gerade wenn viel Unsicherheit im Raum steht hilft eins ganz enorm: Kommunikation. Bitte sprich rechtzeitig mit Kunden darüber, wie sie von den aktuellen Auswirkungen des Corona-Virus betroffen sind. Da dies indirekt auch dein Unternehmen betreffen wird ist ein Austausch und ggfs. ein entgegenkommen sehr hilfreich für beide Seiten.

Eventuell kannst du etwas an der Art der Dienstleistungserbringung ändern, um trotz schwieriger Umstände weiterhin Aufträge zu generieren? gegebenenfalls hat sich der Bedarf komplett geändert, und jemand der vorher immer auf Präsenz vor Ort bestanden hat freut sich nun über eine digitale Variante der Unterstützung?

Gleiches gilt für wichtige Lieferanten & Partner. Bitte sprich rechtzeitig mit ihnen, bevor es zu spät ist.

2.2.2 Offene Forderungen sichern

Um dauerhaft liquide zu bleiben ist wichtig, dass du für geleistete Arbeit oder gelieferte Ware auch deine Entlohnung erhältst. Neben klarer Kommunikation (siehe oben) hilft aber auch die Nutzung alternative Finanzierungsformen, wie zum Beispiel Factoring.

Hierbei erhält man die Zahlung sofort (innerhalb von 24 – 48 Stunden), und zahlt dafür eine geringe Gebühr. Gleichzeitig erhält man bei guten Anbietern einen Ausfallschutz, falls der Kunde nicht zahlt. Einen guten Anbieter, bei dem die erste Finanzierung sogar kostenfrei ist findest du hier.

Was du tun kannst, wenn der Kunde nicht zahlt erfährst du in diesem Video. Schnell und seriös wird deine Forderung von diesem Anbieter zu Liquidität gemacht.

3. Rechtzeitig Finanzierungsoptionen schaffen

Wer kein Geld braucht, bekommt es im Normalfall am leichtesten. Kümmere dich daher bitte rechtzeitig um Finanzierungsoptionen, bevor es zu knapp wird.

3.1 Kreditlinie für kleine Unternehmen

Besonders kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige haben es nicht gerade leicht, wenn es darum geht eine Kreditlinie zu erhalten. Die bürokratischen Anforderungen sind in der Regel recht hoch, genau wie die verlangten Zinsen. Daher haben wir die nachfolgend einige Optionen aufgelistet, die sich genau auf diesen Fall spezialisiert haben.

3.1.1 Iwoca

Flexible Unternehmensfinanzierungen für Selbstständige und kleine Unternehmen sind das Tagesgeschäft von Iwoca. Durch Einsatz von Technologie und digitalen Prozessen gibt es hier gute Konditionen und schnelle Entscheidungen.

Wichtig: Die Konditionen werden unter anderem auf Basis der letzten BWAs berechnet, weshalb es sich lohnt frühzeitig anzufragen. Hier klicken um unverbindlich die Konditionen anzufragen.

3.1.2 Teylor

Ebenfalls ein moderner Anbieter für KMU-Kredite, der durch digitale Prozesse eine schnelle Kreditvergabe anbietet. Hier klicken um Konditionen unverbindlich anzufragen.

Der Fokus liegt auf Kapitalgesellschaften und klassischen Ratenkrediten, während Iwoca flexible Rückzahlungen und unbegrenzte Sondertilgungen anbietet.

3.1.3 Lokale Bank

Auch ein Gespräch mit der lokalen Bank kann Sinn machen, insbesondere wenn schon längerfristige Zusammenarbeit besteht. Rechtzeitige Kontaktaufnahme lohnt sich hier, denn wenn viele Anfragen eingehen werden die Kapazitäten begrenzt sein.

3.1.4 Kreditkarten mit langem Zahlungsziel

Einige Kreditkarten bieten ein besonders langes Zahlungsziel, wie zum Beispiel die Businesskarten von American Express. Neben 150€ Startguthaben und 50€ Amazon Gutschein kann die American Express Business Gold Karte mit 50 Tage Zahlungsziel aufwarten. Die American Express Platin Karte kommt aktuell mit 300€ Startguthaben, oder 100.000 Membership Rewards Punkten daher, und bringt ganze 58 Tage Zahlungsziel mit sich. Zugegeben – die Prämienflüge, die man im Gegenzug bekommt sind aktuell etwas weniger attraktiv.

3.2 Überbrückungskredite

Während Kreditlinien wie ein Dispositionskredit eher für kurzfristige Inanspruchnahme geeignet sind, gibt es auch längerfristig angelegte Finanzierungsformen die für dein Unternehmen sinnvoll sein könnten.

3.2.1. Kreditvergabe durch KfW Bank

Staatlich geförderte Programme existieren für “normale” Zeiten, an Sonderlösungen für die aktuellen Herausforderungen wird mit Hochdruck gearbeitet. Ausgegeben werden die meisten staatlich geförderten Mittel durch die KfW.

Bis die gesonderten Maßnahmen fertig konzipiert sind wurden die Bedingungen & Konditionen für die folgenden KfW-Programme verbessert:

3.3 Kurzarbeitergeld

Der Zugang zum Kurzarbeitergeld wurde gelockert. Konkret bedeutet das für dich als Unternehmer, dass Löhne/Gehälter deiner Angestellten von der Arbeitslosenversicherung getragen werden. Die Arbeitnehmer erhalten nur 60% des letzten Nettogehalts ausgezahlt, aber der Arbeitsplatz kann erhalten bleiben.

Folgende Anpassungen wurden zum Kurzarbeitergeld vorgenommen: (Stand 19.03.2020)

  • Anspruch auf Kurzerbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mehr als 10 Prozent haben (vorher 1/3 der Beschäftigten)
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge werden für ausgefallene Arbeitsstunden zu 100 Prozent erstattet
  • Auch Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld
  • In Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, wird auf den Aufbau negativer Arbeitszeitkonten verzichtet.
    • D.h. Mitarbeiter müssen nicht erst Minusstunden aufbauen, sondern sind sofort bezugsberechtigt

Wer Kurzarbeit beantragen möchte, muss dies zuerst der Bundesagentur für Arbeit anzeigen. Der digitale Weg dahin führt über die eServices. Wer noch keine Zugangsdaten hat bekommt diese beim Arbeitgeber Service. Wer auf die Papierform setzt findet den Vordruck zur Anzeige von Kurzarbeit hier.

Nachdem die Anzeige erfolgt ist kann der Leistungsantrag auf Kurzarbeitergeld gestellt werden. Wer die eServices nutzen möchte kann das hier tun, direkt zum Formular kommst du über diesen Link.

Wichtig: Die betroffenen Arbeitnehmer (oder falls vorhanden der Betriebsrat) müssen vor der Beantragung zustimmen. Einen Vordruck für die Vereinbarung mit deinen Beschäftigten findest du hier kostenfrei zum Download.

4. Entschädigungsanspruch für Selbstständige prüfen

Wurde dir eine Quarantäne durch das Gesundheitsamt verordnet? Dann hast du nach dem Infektionsschutzgesetz Anspruch auf eine Entschädigung.

Die Höhe bemisst sich nach deinem Einkommen im vergangenen Jahr. Besonders interessant: Wenn du tatsächlich am Corona-Virus erkrankt bist, hast du zusätzlich Anspruch auf Krankengeld. Nicht jedes Gesundheitsamt stimmt dem aktuell zu, sodass es teilweise nötig ist diese Forderung anwaltlich durchzusetzen.

5. Soforthilfen der Regierung & Bundesländer

Mittlerweile haben die einzelnen Bundesländer individuelle Pakete zur Soforthilfe aufgelegt, die teilweise mehrere Milliarden schwer sind. Wir zeigen dir hier, aufgeschlüsselt nach Bundesland, wie du an das Geld kommst.

“Corona-Soforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige” vom Bund

Über das BMWi stellt der Bund Soforthilfen für Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen zur Verfügung. Dies sind die Eckpunkte:

  • Zuschuss, nicht zurückzahlbar
  • Für Kleinstunternehmen, Solo-Selbstständige und Freiberufler
    • Bis 9.000€ Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 5 Beschäftigten
    • Bis 15.000€ Einmalzahlung für 3 Monate bei bis zu 10 Beschäftigten
    • Voraussetzung: Die wirtschaftliche Schieflage ist durch das Corona-Virus bedingt, und nicht bereits vor März 2020 eingetreten
  • Weitere Informationen findest du hier
  • Beantragung voraussichtlich ab Freitag 27.03.2020 möglich

Baden-Württemberg

  • Härtefallfonds: Zuschüsse für kleine Unternehmen, Start-ups und Freiberufler bis 50 Beschäftigte. Je nach Einzelfall bis zu 15.000€. Das Gesamtvolumen beträgt 5 Milliarden Euro.
    • Keine Rückzahlungspflicht
  • Maßnahmenpaket “Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen”:
    • Erhöhung des Bürgschaftsrahmens für Landesbürgschaften von 200 Millionen auf 1 Milliarde Euro
    • Bürgschaftsobergrenze 2,5 Millionen Euro
    • Bürgschaftsquote 50 bis 80%
    • Art: Förderdarlehen mit Landesbürgschaft, Ausgabe über Hausbank
    • Mehr Infos: https://www.buergschaftsbank.de/hilfspaket-corona-krise

Bayern

  • Maßnahmenprogramm:
    • Soforthilfe zur Liquiditätssicherung, abhängig von der Anzahl der Beschäftigten
      • Bis zu 5 Erwerbstätige 5.000 €
      • Bis zu 10 Erwerbstätige 7.500 €
      • Bis zu 50 Erwerbstätige 15.000 €
      • Bis zu 250 Erwerbstätige 30.000 €
    • Teilzeitkräfte werden folgendermaßen berücksichtigt:
      • Bis 20 Stunden: Faktor 0,5
      • Bis 30 Stunden: Faktor 0,75
      • Über 30 Stunden: Faktor 1
      • MA auf 450€-Basis: Faktor 0,3
    • Beantragung und weitere Informationen hier: https://www.stmwi.bayern.de/soforthilfe-corona/
  • Universalkredit für Freiberufler mit weniger als 500 Millionen Euro Jahresumsatz
    • Genehmigung zur Umschuldung von kurzfristigen Verbindlichkeiten, Betriebsmittelbedarf, Investition und Warenlager
    • Maximal 10 Millionen Euro je Unternehmen
  • Akutkredit für KMU
    • Bis zu 2 Millionen Euro
    • Kein Konsolidierungskonzept notwendig, die Hausbank muss lediglich die Liquiditätsschwierigkeiten durch die Corona-Pandemie bestätigen
  • Bürgschaftsbank Bayern
    • Obergrenze für Bürgschaften auf 2,5 Millionen Euro erhöht
    • übernimmt Bürgschaften für Kredite von kleinen und mittleren Unternehmen in Bayern, die den Branchen Handel, Handwerk, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Garten- und/oder Landschaftsbau zuzuordnen sind
    • Weitere Informationen hier: https://lfa.de/website/de/aktuelles/_informationen/Coronavirus/index.php oder unter 089 545857-0
  • Landesförderbank Bayern

Berlin

Brandenburg

Hamburg

  • Hamburger Corona Soforthilfe (HCS)
    • Zuschüsse für KMU und Freiberufler aus Hamburg
    • Nicht zurückzahlbar
    • Gestaffelt nach Anzahl der Beschäftigten
    • Solo-Selbstständige: 2.500 €, Unternehmen mit Beschäftigten zwischen 5.000 und 25.000 Euro
      • Antragsstellung noch nicht möglich, derzeit in Vorbereitung
    • Weitere Informationen hier: https://www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuer-unternehmen
  • Hamburgische Investitions- und Förderbank
    • Hamburg Kredit für Gründung und Nachfolge (GuN)
      • Bis 750.000 € für KMU und Freiberufler, die jünger als 5 Jahre sind
    • Hamburg-Kredit Wachstum
      • Kredit bis zu 500.000 € für KMU & Freiberufler, die älter als 5 Jahre sind
    • Neue Bürgschaftsobergrenze: 2,5 Millionen Euro
  • Weitere Informationen hier: https://www.ifbhh.de/magazin/news/coronavirus-hilfen-fuer-unternehmen

Hessen

  • Corona-Soforthilfe für KMUs
    • Nicht zurückzahlbarer Zuschuss, abhängig von der Anzahl der Beschäftigten
      • Bis 5 Beschäftigte: 10.000 €
      • Bis 10 Beschäftigte: 20.000 €
      • Bis 49 Beschäftigte: 30.000 €
    • Beantragung in Kürze über die WiBank möglich: https://www.wibank.de/wibank/corona
  • Kredite der WIBank (Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen)
    • Kredite zwischen 25.000 und 150.000 € für KMU mit bis zu 250 Mitarbeitern, und weniger als 50 Millionen € Umsatz
    • Beantragung über die Hausbank
  • Bürgschaften
    • Express-Bürgschaften für Darlehen bis 300.000 €
    • Landesbürgschaften bis 2,5 Millionen Euro
    • Weitere Informationen unter  https://bb-h.de/corona/ oder 0611 1507-77

Mecklenburg-Vorpommern

  • Schutzfonds i.H.v. 1,1 Mrd. Euro eingerichtet
  • Zuschüsse für Kleinbetriebe und Freiberufler bis zu 20.000 €
    • Bis 5 Mitarbeiter: 9.000 €
    • Bis 10 Mitarbeiter: 15.000 €
    • Bis 24 Mitarbeiter: 25.000 €
    • Bis 49 Mitarbeiter: 40.000 €
      • Antrag kann hier gestellt werden
  • Bürgschaftsbank Mecklenburg-Vorpommern
    • Erhöhung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Millionen Euro (vorher 1,25 Millionen Euro)
    • Schnellverfahren bei Bürgschaften von KMU
    • Express-Liquidität bis 625 TEUR
    • Weitere Informationen hier oder unter 0385 588 5588

Nordrhein-Westfalen

  • Rettungsschirm in Höhe von 25 Milliarden Euro für Mittelständler, Kleinunternehmen und Start-ups
  • Soforthilfe für Künstler
    • 2.000 €
    • Nicht zurückzahlbar
    • Weitere Informationen hier
    • Antrag hier
  • Soforthilfe durch Zuschüsse bis 25.000 €
    • Details werden am Mittwoch 25.03.2020 vorgestellt
  • Erhöhung der Landesbürgschaften auf 5 Milliarden Euro (vorher 900 Millionen)
    • Einrichtung von 72-Stunden Expressbürgschaften
    • Anträge über die Hausbank
    • Weiter Informationen hier
  • Einrichtung einer Hotline, Wirtschaftsministerium NRW: 0211 61772-555
  • Entschädigung für Verdienstausfälle durch Quarantäne und angeordnete Schließungen
    • Beantragung bei Landschaftsverband Rheinland bzw. Landschaftsverband Rhein-Lippe
  • Verlängerung des Gründerstipendiums NRW

Rheinland-Pfalz

  • Beratung zu Soforthilfen via Telefon (06131 16 5110) und E-Mail an unternehmenshilfe-corona@mwvlw.rlp.de
  • Soforthilfen in Form von Zuschüssen
    • Bis 5 Beschäftigte: 19.000 €
    • Bis 10 Beschäftigte: 25.000 €
    • Bis 30 Beschäftigte: 39.000 €
    • Nicht rückzahlbar
    • Beantragung über Hausbank
  • Sofortdarlehen
    • 10.000 Euro (bis zu 10 Beschäftigte)
    • 30.000 Euro (ab 11 und bis zu 30 Beschäftigte)
    • Beantragung über Hausbank
  • Unternehmen sind dazu angehalten, alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten inklusive Kurzarbeitergeld (s.o.) in Anspruch zu nehmen

Saarland

  • Corona-Soforthilfe-Programm für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen mit max. 10 Mitarbeitern
    • Nicht rückzahlbarer Zuschuss zwischen 3.000 und 10.000 € (Bedingungen beachten)
      • Antragsformular hier
      • Absenden an diese E-Mail Adresse: soforthilfe@wirtschaft.saarland.de
  • Weitere Soforthilfe für kleine Unternehmen
  • Geförderte Kredite im Rahmen des “Sofort-Kredit-Saarland” sind ab Ende März verfügbar

Sachsen

  • Sachsen hilft sofort“-Programm
    • Zinsfreie, nachrangige Darlehen
    • min. 5.000 Euro, max 50.000 Euro
      • wenn nach 4 Monaten ein höherer Liquiditätsbedarf existiert ist Aufstockung bis zu 100.000 Euro möglich
      • Beantragung erfolgt über dieses Formular direkt bei der SAB, keine Hausbank notwendig
      • Absenden des Formulars an diese E-Mail Adresse: corona@sab.sachsen.de
    • Weitere Details und Bedingungen hier
    • Beratungshotline 0351 4910 1100

Sachsen-Anhalt

  • Soforthilfeprogramm für Kleinunternehmen
    • Überbrückung von Liquiditätsengpässen durch Mittelstands- und Gründerdarlehen
    • Abwicklung über IB SAchsen-Anhalt
    • Unterstützung bei Stundungen, Anträgen auf Vollstreckungsaufschub etc.
    • Beratungshotline 0800 56 007 57
  • Soforthilfe für Künstler

Schleswig-Holstein

  • Soforthilfe für kleine Unternehmen und Solo-Selbstständige
    • Solo-Selbstständige und Gewerbetreibende: 2.500 €
    • 1 bis 5 Vollzeitbeschäftigte: 5.000 €
    • Bis zu 10 Vollzeitbeschäftigte: 10.000 €
      • Soforthilfen greifen, wenn keine Ansprüche auf Bundeshilfen bestehen
  • Mittelstands-Sicherungsfonds i.H.v. 300 Millionen Euro
    • Bei Liquiditätsengpässen und existenzbedrohenden Situationen
    • zinslose und tilgungsfreie Darlehen bis 750.000 € möglich
    • Aufstockung Mittelstandskredite bis 10 Millionen Euro
  • Kontakt & Auszahlung über die Investitionsbank Schleswig-Holstein

Thüringen

  • Soforthilfeprogramm für Klein- und Kleinstunternehmen
    • Zuschuss, nicht rückzahlbar
    • Bis 5 Beschäftigte: 5.000 €
    • 6 bis 10 Beschäftigte: 10.000 €
    • 11 bis 25 Beschäftigte: 20.000 €
    • 26 bis 50 Beschäftigte: 30.000 €
      • Angabe inkl. Inhaber
    • Antrag erfolgt Online über dieses Formular
    • Absenden an die zuständige IHK oder HWK
    • Weitere Informationen hier
  • Kredite durch Thüringer Aufbaubank
    • Bedingungen und Zugang gelockert, un auch für Freiberufler möglich
    • Maximalbetrag auf 2 Millionen Euro erhöht
    • Beratungshotline für Unternehmen: 0800 534 56 76
    • Weitere Maßnahmen geplant

Niedersachsen

  • Niedersachsen-Soforthilfe für Kleinunternehmen und Solo-Selbstständige
    • Zuschuss, nicht rückzahlbar
    • Wird gezahlt für Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten
    • Bis zu 20.000 €, abhängig von der Anzahl der Beschäftigten
    • Beantragung ab 25.03.2020 15 Uhr hier möglich (ausschließlich online)
  • Niedersachsen-Liquiditätskredit für KMU
    • Kredit zur Liquiditätshilfe bis vorerst 50.000 €
    • Beantragung ab 25.03.2020 15 Uhr hier möglich (ausschließlich online)

Fortsetzung folgt

  1. Weitere Bundesländer
  2. Weitere Bürgschaftsbanken
  3. Alternative Geschäftsmodelle

Weitere Maßnahmen

Kennst du weitere Hilfsmaßnahmen, oder hast eine Neuerung entdeckt die bisher nicht bei uns erwähnt wurde? Sende eine Mail an info@unternehmerkanal.de. Vielen Dank im Voraus für deine Mithilfe!